24.02.18

Koh Mak, đŸ‡č🇭


Ein definitiver Bonus unseres China-Aufenthaltes ist, dass die schönsten Urlaubsziele, von denen wir frĂŒher wahrscheinlich nur getrĂ€umt hĂ€tten, direkt vor unserer Nase liegen.

Die Philippinen, Vietnam, Kambodscha, Laos, Thailand... von China aus alles relativ leicht und bequem zu erreichen.

Und davon machen wir nur allzu gerne Gebrauch!

WĂ€hrend wir die letzten Male bevorzugt mit dem Rucksack unterwegs waren, wollten wir es diesmal ruhig angehen lassen und haben uns fĂŒr einen Strandurlaub in Thailand, auf der Insel Koh Mak entschieden.

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Koh Mak in einem Wort:

Strandwellentauchenschnorchelnmopedfahrenbeachundbarhoppinggutesessenchillen

Koh Mak in einem Bild:



Schön war"s. Erholsam und extrem gechillt! 

Aber natĂŒrlich wie immer viel zu schnell vorbei...

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Update: was lange wÀhrt, wird endlich gut:

Ab nÀchster Woche habe ich endlich wieder eine sinnvolle Aufgabe fernab der Expat-Seifenblase!

Freue mich total drauf!

An meinen StadtfĂŒhrungen werde ich aber trotzdem weiter basteln -- die nĂ€chsten virtuellen RundgĂ€nge kommen also bestimmt!

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Euch wĂŒnsche ich ein schönes Wochenende!

Cheers,
Corinna

14.02.18

Auf dem Spielplatz...


In dem Compound, in dem wir leben, gibt es (das war eines meiner wichtigsten Auswahlkriterien) nur sehr, sehr wenige Expats, dafĂŒr aber genau in der Mitte der Siedlung einen kleinen Spielplatz und einen Treffpunkt, an dem die Leute gerne zusammen kommen.

WĂ€ren meine Kinder noch klein und noch mit ihrer Soft Gang unterwegs, wĂ€re die Siedlung das reinste Paradies fĂŒr sie, weil es außerdem noch jede Menge Ecken, Winkel, Unmengen an Katzen und viel zu entdecken gibt.

Und fĂŒr Eltern vull super, weil an allen AusgĂ€ngen zur Straße Sicherheitsleute stehen, die die Minis am Ausbrechen hindern wĂŒrden, man mĂŒsste sich also keine Sorgen machen...

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Es gibt auch viele, viele Kinder in der Nachbarschaft, aber die meisten, die draußen spielen, sind leider jĂŒnger als Minka.

Das ist ein bisschen doof, weil sie ja schon immer die Augen offen hÀlt nach gleichaltrigen MÀdchen, mit denen sie sich anfreunden könnte.

Die gibt es in der Siedlung mit aller Sicherheit auch, aber die chinesischen Kinder haben ganz andere TagesablĂ€ufe als wir, deutlich mehr Hausaufgaben, und außerdem am Wochenende noch viele Extra-AktivitĂ€ten.

Trotzdem geht Minka gerne zum Spielen raus -- mit ihrem Hoverboard, ihrem Waveboard, auf Inlinern oder mit dem Fahrrad. 

Und, weil sich manche Dinge einfach nie Ă€ndern und sie immer noch unsere self-rescuing princess und eine wilde Hummel ist, fĂ€hrt sie gerne mit ihrem Rad ĂŒber die Stiegen, erkundet die Siedlung oder gibt dem Begriff "Klettern" auf den KlettergerĂŒsten eine völlig neue Bedeutung.

Manche, vor allem die anderen Kinder und gelegentlich auch deren VĂ€ter, finden das klasse -- die MĂŒtter allerdings weniger. Mehr als einmal habe ich sie ihren eigenen Kindern sagen hören, dass das alles viel zu gefĂ€hrlich sei und sie es auf keinen Fall nachmachen dĂŒrfen....

Heute hat eine Mutter sogar ihre beiden Töchter vom Spielplatz weg gezogen -- sie fĂŒrchtete wohl, dass die MĂ€dels auf dumme Ideen kommen könnten... 

Lustig war nur, dass die beiden gestern auch schon draußen waren, nur halt mit ihrem Vater... und der hatte Minkas Klettereien eigentlich ganz beeindruckend gefunden, :-).

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Wirklich Àrgerlich -- da waren sich Minka, die beiden MÀdels, deren Mutter und ich uns alle einig -- war auf dem Spielplatz heute aber folgendes:

Ein Junge, vielleicht in bisschen jĂŒnger als Minka, hatte seine Schildkröte mit nach draußen gebracht, und sie so was von gequĂ€lt, wĂ€hrend seine Mutter daneben stand und mit dem Handy spielte...

Ich war schon drauf und dran, ihn darauf anzusprechen -- obwohl das schon eine heikle Sache ist: mein Chinesisch ist definitiv nicht gut genug, um das irgendwie diplomatisch rĂŒberzubringen -- als die Mutter selber mitbekam, welches Aufsehen sie da erregten und schnell mit ihrem Sohn abrauschte...

Armes Tier, aber auch armer Junge, der nicht beigebracht bekommt, dass auch ein Tier ein mit Respekt zu behandelndes Lebewesen ist.

Aber gerade in China lernt sich das nun leider wirklich nicht leicht.

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Euch wĂŒnsche ich einen schönen Aschermittwoch!

Da wir morgen in die FrĂŒhjahrsferien aufbrechen, hadere ich noch mit mir, ob ich dieses Jahr fasten möchte oder nicht... Im Urlaub so ĂŒberhaupt keinen Alkohol zu trinken, ist irgendwie auch öd...

So long,
Corinna

P.S.: Übrigens, nein, ich gehe meistens nicht mehr mit auf den Spielplatz, nur manchmal, wenn wir Federball, Volleyball oder Fußball spielen wollen, oder Minka ein bisschen Gesellschaft möchte, :-).

12.02.18

Darkie/Darlie



Und noch ein StĂŒck Shanghai-Geschichte, das mir zufĂ€llig (im Supermarkt!) ĂŒber den Weg gelaufen ist: 


Die Zahnpastamarke "Darlie," frĂŒher bekannt als "Darkie," wurde seit den 1930ern von der in Shanghai ansĂ€ssigen Firma Hawley & Hazel Chemicals produziert - das Gesicht auf der Schachtel war schwarz und extrem stereotyp. 

Als Colgate & Palmolive (die inzwischen nach Hong Kong und Taiwan abgewanderte) H&H in den 80ern aufkaufte, erntete sie fĂŒr Markennamen und Design einen wohlverdienten S.hitstorm, daher die NamensĂ€nderung. 

In China heißt die Marke allerdings immer noch “黑äșșć‘€è†” - black people toothpaste. 

Trotzdem... als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, habe ich immer noch gedacht, W(hat) T(he) F(uck) ist das denn?

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Euch wĂŒnsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

11.02.18

1933 Shanghai Slaughterhouse


Ich habe in den letzten Wochen so viel unternommen -- mal alleine, mal mit Freundinnen -- dass ich gar nicht genau weiß, wo ich eigentlich anfangen soll zu erzĂ€hlen...

Deshalb versuche ich es jetzt einfach mal der Reihe nach:

Ein definitives Highlight meiner/unserer StreifzĂŒge war das alte Schlachthaus.


Anfang der 1930er von einem Briten entworfen, galt es lange als eines der grĂ¶ĂŸten SchlachthĂ€user Asiens. 



Allerdings habe ich noch nicht herausgefunden, wieviel Vieh hier tĂ€glich... Ă€h... geschlachtet wurde, wie es mit der Haltung der Tiere und den Arbeitsbedingungen der Arbeiter aussah... 

Die Hygiene, vor allem an glĂŒhend heißen, feuchten Sommertagen?

Der Geruch? 






Man möchte es sich ehrlich gesagt gar nicht so genau vorstellen...

Aber das, ich gebe es zu, macht es ja gerade so interessant.

 Durch das Labyrinth der GĂ€nge zu gehen, auf denen das Vieh getrieben wurde, ĂŒber die Stiegen fĂŒr die Arbeiter... 



Es ist sehr spukig und unheimlich dort, besonders an kalten Wintertagen. 

Und gerade dann irgendwie richtig cool.


Heute beherbergt das GebĂ€ude KreativbĂŒros, Hochzeitsplaner, Restaurants, CafĂ©s... aber obwohl das GebĂ€ude wirklich ganz viel Potential hat, stehen die meisten RĂ€ume leer. Außer den vielen (hauptsĂ€chlich chinesischen) Besuchern, die fĂŒr Selfies posieren, scheint eigentlich niemand so richtig Leben in die Bude zu bringen.



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WĂŒrde ich Shanghai-Touristen empfehlen, sich das Schlachthaus anzuschauen? 

Wenn Ihr die zwei Extra-Stunden Zeit habt und genĂŒgend Phantasie mitbringt, Euch vorstellen zu können (und zu wollen), wie es wohl mal gewesen sein muss, auf alle FĂ€lle!

Schenkt Euch aber den anschließenden Kaffee beim obligatorischen Starbucks (das natĂŒrlich auch hier seine Krallen reingefahren hat) und geht lieber ins Central Perk um die Ecke -- auch das ist Shanghai, ;-).

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FĂŒr die Anfahrt empfehle ich die Metro, nicht nur weil es sehr praktisch ist, sondern auch, weil man auf dem Weg von der Station zum Schlachthaus durch Ă€ltere Nachbarschaften kommt, in denen das ganz normale Leben brummt. 



Wie immer: meldet Euch, wenn Ihr in Shanghai seid und gerne eine StadtfĂŒhrung hĂ€ttet, :-).

Euch wĂŒnsche ich einen schönen Sonntag!

Cheers,
Corinna

08.02.18

Aufreger...


Es gibt ja extrem viele Aufreger in China, aber wĂ€hrend sich der Großteil meiner Mit-Expats ĂŒber langsames Internet, immer wieder auftretende Probleme mit ihren Wohnungen und HĂ€usern, und gerne auch ĂŒber ihre Ayis (HaushĂ€lterinnen) und Fahrer aufregen, sind es bei mir eher die Expats selber, die mich oft genug ungemein irritieren.

NatĂŒrlich gibt es immer solche und solche, aber ich muss schon sagen, dass es wirklich verdammt viele gibt, die wirklich punktgenau so ziemlich jedem Vorurteil entsprechen, das man ĂŒber ĂŒber-privilegierte Expats so haben kann.

Das war schon in Tianjin (auf seine ganz eigene Art und Weise) so, aber hier in Shanghai beobachte ich gerade einen ganz besonderen Level des Postkolonialismus... 

Meistens mag ich mich gar nicht so genau darĂŒber Ă€ußern -- muss ja nicht sein, dass ich mir hier gleich in unserem ersten Jahr schon wieder Feinde mache. 

Außerdem ist das, was mich im Moment irritiert, so krass, dass ich fast gar nicht darĂŒber schreiben möchte. 

 Sagen wir einfach nur so: ich staune darĂŒber, wie manche der Expat-Damen ihre Freizeit außerhalb von Massage, Pedi- und ManikĂŒre, Shopping und Lunchen noch so verbringen...

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Eine andere Sache, ĂŒber die ich mich ein wenig Ă€rgere, ist der Ethnozentrismus der Schule, auf die die Kinder gehen.

NatĂŒrlich war mir schon bei der Einschreibung bewusst, dass der grĂ¶ĂŸte Teil der westlichen SchĂŒler und Lehrer Amerikaner sind, und auch das Curriculum amerikanisch ist. 

Dennoch trÀgt der Name der Schule auch das Wort "international" in sich... und so hatte ich mir doch (sehr blauÀugig) ein wenig mehr Weltoffenheit vorgestellt.

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Aber tatsĂ€chlich passiert da sehr, sehr wenig, und obwohl ich selber mehrere Jahre in Amerika gelebt habe, habe ich hĂ€ufig das GefĂŒhl, als sprĂ€chen die amerikanischen Eltern und Lehrer um mich herum alle in Orakeln...

Sie haben es nĂ€mlich gar nicht auf dem Schirm, dass es auch viele SchĂŒler und Eltern gibt, die aus einem anderen Kulturkreis kommen und oft gar nicht nachvollziehen können, worĂŒber gerade gesprochen wird.

Ich bin da schon mehr als einmal unangenehm aufgefallen, als ich darauf hingewiesen habe, dass mir in vielen Dingen einfach der Kontext fehlt, weil ich eben keine Amerikanerin bin und noch nie ein Kind in einer amerikanischen Middle School hatte. 

Oder ich die Lehrer darum bitten musste, etwas langsamer zu sprechen, da mein Englisch zwar ganz gut ist, ich aber trotzdem keine Muttersprachlerin bin.

Wie mag es da nur den koreanischen und chinesischen Eltern gehen, die nicht so gut Englisch sprechen?

Wenn man dazu noch sieht, dass die gesamte Nachbarschaft um die Schule herum fĂŒr ein amerikanisches Publikum ausgelegt ist, ist es eigentlich auch kein Wunder, dass viele meiner MitmĂŒtter mental immer noch in Amerika sind...

Gut, sagen dann Frank und meine Freundinnen, es ist halt nicht jeder so abenteuerlustig, viele sind zum ersten Mal im Ausland, das ist Abenteuer genug, außerdem sei die Bubble ja immer noch in China... und nicht zu vergessen: nicht alle sind freiwillig hier.

Trotzdem fÀnde ich es gerade deshalb Aufgabe der Schule, ein weltoffenes Umfeld zu schaffen, das sich seiner InternationalitÀt und vor allem seines Standortes (China) bewusst ist.

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Leider macht mir aber auch das bevorstehende FrĂŒhlingsfest mal wieder sehr bewusst, dass ganz genau das an der Schule nicht geschieht. 

Denn außer in der Volksschule und dank des Einsatzes engagierter chinesischer MĂŒtter auch in und vor den KlassenrĂ€umen der 5. Klasse (Minka) ist nirgendwo in der Schule fĂŒr Chinese New Year dekoriert!

FĂŒr Weihnachten war die ganze Schule schon Mitte November komplett aufgebrezelt, aber fĂŒr Chinese New Year, das wichtigste Fest unseres Gastgeberlandes machen wir uns diese MĂŒhe nicht?

Ich finde das wirklich extrem schade!

(Und arbeite im Geiste an einer E-Mail an die Schulleitung).

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Euch wĂŒnsche ich einen schönen Tag -- meiner wird es ganz bestimmt, denn heute ist die Firmen-FrĂŒhlingsfeier, und die Mitarbeiterinnen haben mich zu einer gemeinsamen Session bei einer Kosmetikerin eingeladen -- also quasi zum VorglĂŒhen, :-).

So long,
Corinna

06.02.18

Das Jahr des Hundes...


Als wir 2014 nach China zogen, war Jahr des Pferdes.
Das hat uns damals gar nicht viel gesagt, und noch weniger hatten wir auf dem Radar, dass der Mo ja gerade 12 und er folglich (2002) in einem Jahr des Pferdes geboren war.

Und weil sich die chinesischen Tierkreiszeichen nur alle 12 Jahre wiederholen, 2014 also eigentlich ein besonders wichtiges Jahr fĂŒr ihn gewesen wĂ€re.


Das folgende Jahr der Ziege ging, obwohl es "mein" Jahr war, auch relativ spurlos an uns vorbei, wĂ€hrend Frank wenigstens beim Übergang zum Jahr des Affen etwas Rotes trug -- immerhin war das ja sein besonderes Jahr.

Den Neujahrsabend zum Jahr des Hahnes begingen wir sehr feierlich mit feinem Essen und einem Feuerwerk... aber eigentlich nur, weil der Abend auf Minka's Geburtstag fiel.

Und, nein, trotz Feuerwerks war sie nicht sehr glĂŒcklich darĂŒber, dass ihr Geburtstag quasi im Neujahrsgewimmel unterging.

(Kann ich gut verstehen, ich kann es auch gar nicht leiden, wenn mein Geburtstag auf Ostern fÀllt...)

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Nun naht also mit raschen Schritten das Jahr des Hundes - und diesmal sind wir voll vorbereitet!

Wir sind nĂ€mlich Dank der Hilfe chinesischer Bekannter darauf gekommen, dass Minka, obwohl sie im Jahr 2007 geboren ist, so gerade eben noch ins Jahr des Hundes fĂ€llt -- das hĂ€ngt nĂ€mlich immer davon ab, wann im betreffenden Jahr Chinesisches Neujahr gefeiert wurde.

Jedenfalls soll es ein ganz besonderes Jahr fĂŒr sie werden, weil sie zwar nicht in diesem Kalenderjahr, aber zumindest noch im Jahr des Hundes 12 werden wird!

Weil am vergangenen Sonntag der erste Sonntag nach dem letzten Vollmond im Jahr des Hahnes war, sagte mir eine chinesische Bekannte, mĂŒsse sie an dem Tag unbedingt ein neu gekauftes rotes KleidungsstĂŒck tragen.

Damit es ihr im Jahr des Hundes GlĂŒck bringen möge.

NatĂŒrlich muss ich das ganz grĂŒndlich falsch verstanden haben, denn von meinen anderen chinesischen Freundinnen wusste niemand etwas von diesem Brauch.

Aber sicher ist sicher!

Weil sie ihre neue Kapuzenjacke ja nun (vorsichtshalber) schon an besagtem Sonntag getragen hat, liegt natĂŒrlich ein weiteres neues rotes KleidungsstĂŒck fĂŒr die Neujahrsnacht bereit -- wie gesagt, sicher ist sicher --  und außerdem ein rotes Armband, das sie das ganze Jahr des Hundes ĂŒber tragen soll(te oder wenigstens so lange, bis es von alleine abfĂ€llt).

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Langer Rede, kurzer Sinn, ganz China bereitet sich auf Chinese New Year vor, ĂŒberall wird dekoriert,  ĂŒberall sind die Menschen auf den Beinen, genießen die schöne Deko oder sind schon auf dem Weg in ihre Heimatprovinzen, um dort mit ihren Familien zu feiern.

Auch im Yu Yuan Garden geht es schon hoch her, da drÀngeln sich die Massen, um Xiao Long Bao, eine SpezialitÀt Shanghais zu essen, zu bummeln und die schönen Dekorationen zu bewundern.

Angst vor Menschenmassen darf man dabei -- wie ĂŒberhaupt in China -- nicht haben, :-).







Year of the Dog, here we come!

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Euch wĂŒnsche ich noch einen schönen Tag, unserer neigt sich schon wieder dem Ende zu!

So long,
Corinna

04.02.18

Laser Tag


Ich war ja immer eine große Verfechterin davon, Geburtstagspartys zu Hause zu feiern, sie "zu zu kaufen" wĂ€re mir in Österreich nie in den Sinn gekommen.

Aber ganz, ehrlich: wĂ€hrend ich bei anderen immer sehr bewundere, was fĂŒr tolle und kreative Partys sie fĂŒr ihre Kinder organisieren, waren unsere irgendwie immer... doof. Und immer gab's das eine Kind, das die Party durch doofes Verhalten gesprengt hat.

(Und die Eltern dann so: Ja, nee, so ist er/sie halt...)

Deshalb bin ich eigentlich ganz dankbar, dass auch Minka so langsam das Alter erreicht, in dem man... na ja, wie soll ich sagen... doch auch mal auslagern (und vor allem auch ein paar mehr Kinder einladen) kann...

Sie mag es auch mit 11 immer noch sehr gerne wild, und so fiel es uns leicht, unter dem großen Angebot an Austob-Hallen etwas passendes herauszusuchen.

In die engere Auswahl kamen

 - ein Riesen-Trampolin-Park
- ein Indoor-Spielplatz mit Todesrutschen
- und Laser Tag

Wer es gerne stiller mag, kann Koch- oder Töpferkurse buchen, und es gibt auch tolle Holzworkshops.

Aber Minka wollte es an ihrem Geburtstag nicht still, sie wollte Action!

Die Trampolinhalle war ungeheizt und schweinekalt und beim Anblick der Todesrutsche* ist mir schummrig geworden...


... und so fiel die Wahl auf Laser Tag!

Mit rund einem Dutzend MĂ€dchen (und mir) war das ein herrliches Gekreische!

Famous words spoken:

Ich: My gun isn't working, why is my gun not working?
Minka: That's because you're dead, Mum (duh!)...

NatĂŒrlich gibt es das alles auch in Österreich, aber da wĂ€ren wir nie auf die Idee gekommen, so was als Geburtstagsparty zu machen.  Hier liegt es einfach alles so vor unserer Nase, man braucht sich nur mal umzudrehen und schon finden sich solche Möglichkeiten.

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Und, wow, jetzt ist das Kind auch schon 11!

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Euch wĂŒnsche ich noch einen schönen Sonntag!

Cheers,
Corinna

*Ich hab' Minka allerdings versprechen mĂŒssen, dass sie mal mit einem Freund hingehen darf. Denn nur weil mir dabei schummrig wird (und wir ihre GĂ€ste möglichst unversehrt wieder zu Hause abliefern wollten) heißt das ja noch lange nicht, dass sie Angst vor der Rutsche hat...

Koh Mak, đŸ‡č🇭

Ein definitiver Bonus unseres China-Aufenthaltes ist, dass die schönsten Urlaubsziele, von denen wir frĂŒher wahrscheinlich nur getrĂ€umt hĂ€...