31.01.10

Monatspic2010: Januar 2010


Bine aus der Stachelzone regte mit Monatspic2010 an, dass alle Teilnehmer einmal im Monat ein Bild aus dem persönlichen Umfeld in ihr Blog stellen und ein paar Worte dazu schreiben.

Hört sich lustig an, und hier ist nun also meines:



Im Januar habe ich angefangen, ein Tagebuch zu schreiben, in das ich aber nur die guten Sachen schreibe. Ich möchte mich ein bisschen mehr auf die schönen Dinge des Alltags konzentrieren und bin jetzt auch ganz fleissig dabei, ihn genauer auf die kleinen, feinen Begebenheiten hin zu beobachten, die sonst viel zu oft untergehen.

Manchmal ist es nur ein kleiner Satz, den ich abends aufschreibe, gelegentlich aber auch ganze Seiten. Das Tagebuch liegt hier offen rum, kann jeder reinschauen, wenn er mag.

Euch noch einen schönen Tag -- und, ach ja: wenn ich vorher gewusst hätte, wie einfach es ist, einen Kopfkissenbezug zu nähen, hätte ich das ja gar nicht so an die große Glocke gehängt, dass ich das unbedingt lernen will, ;-).

So long,
Corinna

28.01.10

The Catcher in the Rye...


... ein wunderbares Buch...

Heute ist J.D. Salinger gestorben.

Komisch, ich habe bis eben gar nicht gewusst, dass er überhaupt noch gelebt hat.

Aber jetzt bin ich ganz traurig.

So long,
Corinna

Lachen Sie nicht...





...



... aber für mich ist das fast wie eine Offenbarung, wenn da mal was genauso klappt, wie ich mir das vorstelle*.

So long,
Corinna

*Tatsächlich habe ich gejubelt. Obwohl ich eigentlich nur ein Zierband auf ein Stück Stoff genäht habe. Gerade. Total gerade. Und nahezu, jedenfalls fast, gleichmäßig. Weil: ich kann das mit dem Nähen ja eigentlich gar nicht.

27.01.10

Alle Menschen...


Minka auf die Frage ihrer Großmutter, ob sie denn am Nachmittag Gäste erwarte:

"Ja, kommen alle Menschen."

Und das hätte man auch wirklich meinen können.

Fünf kleine Kinder plus Geschwisterkinder plus schnatternder Mütter.

Sehr turbulent, sehr laut, sehr wuselig -- und auch sehr schön.

****

Die Chocolate Mole Tarte wurde von den erwachsenen Gästen sehr gelobt, aber ich sag's Ihnen ehrlich:

Über einer Tasse Kaffee konnte ich sie kaum ertragen!

Sehr reichhaltig und unglaublich... schokoladig. Mir viel zu süß.

Abends aber, nach einem Gläschen Weisswein, da schmeckte sie richtig, richtig klasse! Besonders der Orangenschalenabrieb, der sich teils im Mürbteig versteckte und teils (zusammen mit Puderzucker) kurz vor dem Verzehr als Belag noch oben drauf landete, gibt richtig was her.

Minkas rosaner Kuchen war übrigens ein ganz banaler Becherkuchen, ganz einfach und immer wieder gut:

1 Becher Sauerrahm (Becher anschließend als Maß für die anderen Zutaten nehmen)
1 Becher Mehl
1 Becher Zucker
1 Becher Kakaopulver (B.enko oder N.esquick oder S.uchard oder was Sie gerade da haben)
1 Becher gemahlene Hasel- oder Mandelnüsse
1 halber Becher Maiskeimöl
1 Päckchen Backpulver
3 Eier

ca. 40 Minuten bei 200° backen, dann sofort aus der Form lösen, Marillenkonfitüre durch ein Sieb auf den Kuchen streichen und verteilen, damit er nicht austrocknet. Abkühlen lassen, Kuvertüre drauf und fertig.

So. Und jetzt schwör ich's: Das Kochbuch wandert zurück in die Stadtbibliothek und ich hör' auf, hier nur noch vom Backen oder Kochen zu schreiben.

Ist ja nicht so, als ich wüsste ich, was ich tue.

*****

Jedenfalls: Puh.

Jetzt bin ich richtig froh, dass der Tag ein Ende hat!

Ihnen wünsche ich aber noch einen schönen Restabend!

So long,
Corinna

Rosa


Zu der Sache mit dem Käsekuchen fällt mir eine Anekdote ein, nämlich die vom ersten, den ich jemals gebacken habe.

Das war als der LV und ich so gerade eben noch nicht verheiratet waren.

Und wenn er seine Lektion daraus nicht gelernt hat und mir trotzdem einen Heiratsantrag gemacht hat, dann hat er das Recht verwirkt, über meine Backkünste bzw. den Mangel derselben zu moppern.

Was er mittlerweile eh nicht mehr tut.

Im Gegenteil, gestern abend schlich er schon betont unschuldig um diese Chocolate Mole Tarte herum:



Aber nix, die gibt's erst heute nachmittag zum Kaffee!

Dann kann ich auch erzählen, was von ihr zu halten ist. Das Rezept las sich zwar köstlich, aber wie sie da so vor mir steht, kann ich mir noch nicht so recht etwas darunter vorstellen

Übrigens verlangt Jamie als untersten Belag für den Mürbteig Dulce de Leche, was es in unserem Vorstadtsupermarkt natürlich weder als solches noch in der Alternative gibt.

Da ist es ein wirklich, wirklich glücklicher Zufall, dass Frau... äh... Mutti erst kürzlich ausführlich schilderte, wie man diese Milchkonfitüre selber herstellt.

Es ist wirklich ganz einfach, nur sollte man mindestens anderthalb Stunden lang nichts besseres zu tun haben, als sich immer in der Nähe des Herdes herumzutreiben.

Wer größere Mengen herstellen möchte, bedenke bitte, dass das Zeug beim Abfüllen noch sackt. Deshalb das Glas nicht sofort verschließen, sondern noch einen Moment warten und eventuell nachfüllen.

Deckel drauf, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen -- sicher gibt es irgendwo Verwandte, Freunde und Bekannte, die sich über ein solches Mitbringsel freuen werden.

Aber zurück zum Käsekuchen. Ich wollte den LV also an seinem Geburtstag mit seinem Lieblingskuchen, einem Käsekuchen, überraschen, wofür ich beherzt zu einem Tütchen des beliebten Doktor O. griff und noch ein paar weitere Zutaten erstand, die man noch zusätzlich brauchte.

Außer die Milch, die hatte ich vergessen, aber die freundliche Bäckerin unter uns half gerne aus.

So mischte ich also mit viel gutem Willen alles zusammen und rührte und tat und machte... und hielt einen Moment verwirrt inne, denn plötzlich verlangte die Backanleitung, dass man das Handrührgerät auf höchster Stufe betätige.

Was eine große Herausforderung war.

Denn damals hatte ich nur ein kurbelbetriebenes, und so kurbelte und kurbelte und kurbelte ich was das Zeug hielt.

Half aber auch nicht wirklich.

Vielleicht wäre es ja besser gegangen, wenn ich daran gedacht hätte, die Milch, die ich ja extra noch beim Bäcker gekauft hatte, in die Mischung zu geben. Die stand aber, als ich mich später zufrieden in der Küche umschaute, immer noch unberührt auf dem Tisch. Mir fiel noch nicht mal gleich ein, wofür ich die eigentlich gekauft hatte...

Keine Frage, dass man mit dem Kuchen hinterher jemanden hätte erschlagen können...

Solche Last-Minute-Katastrophen passieren mir in der Küche natürlich auch heute noch:

Auf die Frage, wie Minkas Geburtstagskuchen denn sein solle, antwortete sie eindeutig: "Rosa."

Kein Problem dachte ich, und bemerkte erst viel zu spät, dass die Punschglasur, mit der ich mir den Weg abkürzen wollte, doch sehr nach Rum-Aroma stinkt riecht.



Für den rosa Puderzuckerguss, mit dem ich noch retten wollte, was zu retten war, hätte ich mich besser gleich entscheiden sollen. Aber wenigstens ist der Kuchen jetzt definitiv rosa!

Genauso wie die meisten Geschenke, die Minka heute bekam. Unter anderem ein ganz entzückendes Kleidchen aus der Schneiderei der lieben Klara:



Zur Tagesmutter schlenderte das gute, mittlerweile also schon dreijährige Kind aber ganz standesgemäß in ihrem Prinzessinnenkostüm.

Und ich genieße hier die Ruhe...

...

...

...

weil man ja an so einem hochwichtigen Geburtstag schon morgens kurz vor Sieben fix und fertig ist. Jedenfalls wenn man die Mutter ist.

Euch wünsche ich einen wirklich, wirklich schönen Tag!

So long,
Corinna

25.01.10

Das muss so!


"Gib mir die Hose gleich mal, damit ich sie flicken kann," sage ich und werfe einen missbilligenden Blick auf den großen Riss in Kniehöhe.

"Mama!", antwortet Puberty, "das ist doch cool. Es gibt sogar Designer-Jeans, die extra Risse haben, das muss so!"

...

...

...

...

Die Pubertät bzw. die Anfänge derselben haben eben auch ihre guten Seiten...

So long,
Corinna

24.01.10

Vorsätze...


Meinen Vorsatz, mehr und besser und unter dem Einsatz möglichst vieler gefährlicher Küchengeräte zu kochen, kann ich wohl schon abhaken -- das läuft.

Am Roman arbeite ich und habe eine Stelle, die mich wirklich lange aufgehalten hat, endlich geschafft. Es geht voran!

Die Geschichte für den Literaturwettbewerb steht zumindest im Geiste. Außerdem bin ich gefragt worden, ob ich bei einer Benefizveranstaltung in der Schule was lesen möchte.

Den Kampf mit dem Nähen habe ich auch aufgenommen:

Gestern Minkas Prinzessinnenkostüm, das sie zum Geburtstag bekommen wird und das ihr ungefähr fünf Nummern zu groß war, ordentlich gekürzt.

Ich meine: ordentlich und mit der Hand, da ich mit der Nähmaschine (noch) nicht wirklich umgehen kann.

Das Ergebnis ist ganz passabel, es ist ja zum Glück nicht für die Ewigkeit, die Rosa-Phase wird ja wohl hoffentlich mal vorbei gehen.

Und immerhin: den Kampf aufgenommen -- und zumindest vorläufig gewonnen.

Den mit der Nähmaschine nehme ich nächstes Wochenende auf.

Das Adressbuch ist auch schon die Spur schmaler, ohne dass ich die Kontakte vermisse -- ich denk' mir halt nur so meinen Teil.

Fehlt nur noch das Abnehmen...

So long,
Corinna

22.01.10

Chocolate Rocky Road


Nachdem mich eine Mutter auf dem Schulweg angesprochen hat, ihr Sohn habe erzählt, der Mosche habe kürzlich ganz köstliche Zimtschnecken in die Schule gebracht, und ob ich die selber machte und sie das Rezept haben könne -- was allein deshalb unglaublich ist, weil mich nämlich noch nie jemand nach einem Rezept für irgendwas gefragt hat* -- nachdem das also kürzlich geschah, kann ich es ja zugeben:

...

...

...

...

...

Ich habe Jamies Amerika** noch nicht in die Stadtbibliothek zurückgetragen, sondern gleich noch etwas daraus ausprobiert:

Chocolate Rocky Road

[Klick lohnt nicht, das Bild ist komplett unscharf]

Sehr lässig.

In ein paar Minuten zusammengerührt und nett eingepackt ein perfektes Mitbringsel, wenn man mal irgendwo eingeladen ist.

Aber jetzt is' genug.

So long,
Corinna

*Sogar der LV zog erstaunt anerkennend die Augenbrauen hoch, als ich es ihm erzählte, normalerweise ist nämlich er derjenige, der nach Rezepten gefragt wird.

**Solltet Ihr das Kochbuch haben, kann ich übrigens noch die Southern Sausage Stew empfehlen, sehr lecker und schon zwei Mal nachgekocht.

21.01.10

Klirr!


Der LV und ich schauen verzweifelt auf das bunt zusammengewürfelte Frühstücksgeschirr. Ein Teller stammt von einem Geschirr, das uns mein Vater vor wenigen Jahren schenkte, und drei geblümte Teller sind noch übrig von einem Ikea-Kauf vor noch weniger Jahren.

Die beiden Brettchen, die da vor uns auf dem Tisch liegen, gibt es dagegen schon recht lange. Eines habe ich mit in die Ehe gebracht (und das war da schon alt), das andere der LV.

"Wo ist eigentlich unser ganzes Geschirr geblieben?", fragt nun also der LV, und ich schaue erst mal ratlos, bis es mir einfällt:

"Minka hilft jetzt immer den Tisch abräumen."

"Aha," sagt der LV, "das erklärt so einiges."

...

...

...

...

Es ist immer so süß, wenn Minka nach einem lauten "Klirr" auf die Scherben schaut und mit ihrem süßen Stimmchen sagt: "Aber nix p'ssiert. Hab' ich mich nicht wehtan."

Und das ist ja nun auch mal wirklich das Wichtigste...

So long,
Corinna

20.01.10

Schreibtisch





"Hey, Kind!", sage ich, "Du hast auch'nen Schreibtisch."

"Ja," antwortet Mutze, "aber der ist ganz voll mit Plödder."

"Ja," antwortet Mutze, "aber hier unten ist es auch gemütlich."

So long,
Corinna

Das. muss. aufhören!



Das. muss. aufhören!

...

...

...

...

...



*

No. more. Jamie.

So long,
Corinna

*NY Cheesecake, lecker.

18.01.10

Zwölfeinhalb Jahre...


... und wenn ich mich nicht irre, nennt man das Petersilienhochzeit.

Wow.

Jetzt kann ich ja schlecht sagen: Wer hätte das gedacht?

Aber trotzdem: wer hätte das gedacht...

...

....

dass die Zeit so schnell verfliegt.

So long,
Corinna

16.01.10

Glückskeks


Heute mit Mutze shoppen gewesen.

Ich meine: mit Mutze shoppen gewesen.

Und viel Spaß gehabt.

Was deshalb etwas Besonderes ist, weil Mutze normalerweise Shoppen so überhaupt nicht mag, im Grunde sogar noch weniger als Englisch.

Heute aber: Shoppen mit Mutze und Spaß gehabt!

Die Annenstraße rauf und runter gelaufen, bis wir endlich das chinesische Geschäft gefunden haben, in dem Mutze ein schickes chinesisches Kleid zu finden hoffte.

Kleider gab's nur in Übergröße.

Was bei chinesischen Frauen wohl nichts zu heißen hat, mir passte jedenfalls kein einziges.

Dafür aber eine schicke chinesische Bluse gefunden, die Mutze sehr gut steht.

Mich über den lustigen Krämerladengeruch im Geschäft gefreut und an der Kasse heimlich und zusätzlich zur Bluse noch zwei Glückskekse erworben.

Diese anschließend über einer großen Tasse Kaffee respektive einer Tasse heiße Schokolade geknackt und quasi in die Zukunft geschaut.

Ich werde mich auch weiterhin guter Gesundheit erfreuen, Mutze dagegen geht Großem entgegen.

Von Mutze ein Geschäft weiter eine schöne Strickjacke entdeckt bekommen.

Zu Hause dem strengen Blick des LV entgegnet, dass ich die Jacke ja wohl kaum zurücklegen konnte, wo doch Mutze sie für mich entdeckt hat!

Geht ja gar nicht.

Kann man nicht einfach liegen lassen.

Muss man dann ja mitnehmen.

...

...

...

Killerargument. Ganz klar.

Wirklich schöner Tag heute!

So long,
Corinna

14.01.10

Cinnamon Swirls...


Das richtig, richtig Doofe am Backen ist...



dass das Erfolgserlebnis nur so kurz anhält.

Heute ausprobiert: Cinnamon Swirls.



Smakelijg!

Und kaum noch was da*.

Danke, Jamie, und so...

So long,
Corinna

*Merke für's nächste Jahr: Die Vorsätze abnehmen und mehr und besser kochen resp. backen... passen nicht wirklich zusammen.

Schule -- gut


Gestern einen von den Erziehern an Mutzes Schule kennengelernt und mit ihm über das Rechtschreibtraining gesprochen, das er mit Mutze durchführen wird. Und mich wieder einmal darüber gefreut, dass man auf ihrer Schule so sehr auf die Stärken schaut und mit den Schwächen gelassen umgeht.

Wirklich.

Kein Vergleich.

Zu dem.

Affentanz.

Den ihre Volksschullehrerinnen.

Damals aufgeführt haben.

So long,
Corinna

13.01.10

Friends


"Juhu," sagt der Mosche und schaltet den Fernseher ab, "ich habe eine Folge Friends überstanden."

"Juhu," denke ich, "und ich habe heute schon vier geschaut."

Denn ich habe mir, ganz auf dem Wohlfühltrip, die ersten zwei Staffeln gegönnt und tue fast nichts anderes mehr, als schauen, schauen, schauen. Meistens auf Englisch, denn seit dem ich -- Mutze zuliebe -- eine Folge auf Deutsch geschaut habe, weiß ich wieder, warum ich die Serie damals nicht weiter verfolgt habe, als ich aus Amerika zurück nach Deutschland kam.

Meine Güte, ist die Übersetzung und Synchronisation schlecht!

Ich jedenfalls schaue es auf Englisch -- und stelle erfreut fest, das Friends ungefähr die gleiche Wirkung auf alle Kinder unter einem Meter vierzig hat wie Love Actually: Sie verlassen fluchtartig das Wohnzimmer!

Außer jetzt bei dieser einen Folge, da sitzt der Mosche im Wohnzimmer und baut ein Lego-Teil zusammen.

Und quasselt zwischendurch nach, was er im Fernseher hört: "Big head, big head, big head. Mama, was heißt big head?"

Oder er probiert ein bisschen mit den Worten herum: "Faster. Fästa? Faasta?"

"Hey, cool," denke ich mir, als ich ihm so zuhöre und feststelle, dass er noch dazu eine gute Aussprache hat: "Jetzt ist das auch noch pädagogisch wertvoll, wenn ich hier nachmittags abhänge, und Fernsehen schaue!"

Klasse Sache, das!

So long,
Corinna

12.01.10

Tschadaa!


Es ist ja ganz erstaunlich, wie komplett unterschiedlich Tage anfangen können.

Ohne dass man etwas dazu beiträgt.

Gestern der Tag zum Beispiel war schon vor dem ersten Augenaufschlag für die Tonne und wurde auch anschließend nicht besser.

Was eine echte Herausforderung ist, wenn man sich vorgenommen hat, ein Wohlfühl-Tagebuch zu führen, in das man am Ende des Tages nur das aufschreiben darf, was gut war.

Kompromißlos.

So Sachen wie: "Minka doch nicht verschenkt", oder: "zwei Mal den Badezimmerboden aufgewischt, weil der Mosche so freundlich war, ihn zwei Mal hintereinander unter Wasser zu setzen", zählen nicht.

Auch nicht ein knappes "Überlebt!". Weil das würde ja schon alles sagen.

Wie gesagt, an manchen Tagen eine echte Herausforderung.

Andere Tage, so wie der heute, fangen schon beim ersten Augenaufschlag irgendwie klasse an.

So mit Mutze zusammen den LV ärgern, als er unter der Dusche steht ("Ich hasse Leute, die morgens schon so gut gelaunt sind!") und schon vor 7:00 Uhr zu richtig cooler Mucke im Radio avvrocke. Einfach gute Laune haben und die anderen damit anstecken (auch den LV, der sich unter der Dusche eigentlich nicht so richtig ärgert, weil es ja doch keinen Zweck hat).

Im Grunde kann der Tag schon einpacken, kann ja kaum noch besser werden, ;-).

*****

Gestern abend im Fernsehen ein Interview gesehen, in dem irgendso ein Fuzzi, der irgendwie wichtig sein muss, meinte, es sei eine echte Unart, Leuten einen "schönen Tag noch!" zu wünschen. So ein unzumutbares Ding der forcierten Spaß- und Wohlfühlgesellschaft, wo alles Eitel-Sonnenschein sein müsse. Und eine unglaubliche Einmischung in sein Leben, weil was ginge es andere an, wie sein Tag noch weiterginge?

...

...

...

Was für ein Schwachsinn, dachte ich mir (unart-ig), wie muss man eigentlich drauf sein, dass man sich ärgert, wenn einem einer wünscht, dass der Tag noch gut weitergehen möge?

Also, Tschadaa: Euch allen wünsche ich noch einen richtig, richtig schönen Tag da draußen!

So long,
Corinna

11.01.10

Sind ja nur noch elf Monate...


Eigentlich unglaublich.

Jetzt ist Weihnachten gerade mal zweieinhalb Wochen her und es erscheint mir schon wieder wie eine Ewigkeit.

Aber zum Glück sind es ja nur noch elf Monate...

...

...

...

... bis ich die Kisten mit dem Weihnachtsschnickschnack wieder auspacke:


Und weil ich mich von manch einem Teil wirklich nur sehr schwer trenne, auch wenn es nur für ein paar Monate ist, hat es sich irgendwie eingeschlichen, dass immer eine Kleinigkeit oben bleibt.



Dieses Mal ein kleiner Weihnachtsmann*, dessen Anblick mich im Sommer sicher auf kühle Gedanken bringen wird.

Auf fröhliches Wiedersehen!

So long,
Corinna

*D(as)u(nmögliche)k(aufhaus), € 2,99.

10.01.10

Chicken Enchiladas


Heute im Hause Mahlzahn:

18 Uhr 02:



18 Uhr 10:



18 Uhr 11:



Lecker!

So long,
Corinna

09.01.10

Nahezu unlösbar!


Im Kleiderschrank etwas finden, dass sich für die Oper eignet, aber nicht tuttus complettus fad aussieht, und zu dem Wanderschuhe Schuhe mit rutschfestem Profil passen...

Nahezu unlösbares Problem.

So long,
Corinna

08.01.10

Extra zu diesem Zweck...


Extra zu diesem Zweck...



... nämlich um den perfekten Schneeball zu rollen, schenkte mir der LV zu Weihnachten Handschuhe.

Weil ich nämlich vorher geklagt hatte, dass ich nie eine Chance hätte gegen den Mosche, weil der Schnee immer an meinen öllen Handschuhen kleben bliebe.

Nun sollte also dieses Mal der Mosche keine Chance haben gegen mich, denn mit den neuen Handschuhen kann man wirklich klasse Schneebälle drehen.

Nur...

...

...

...

...

leider schaffte ich es natürlich mal wieder innerhalb kürzerster Zeit, alle Frechlinge Kinder im Hof gegen mich aufzubringen, und wenn der Mosche nach der Schneeballschlacht so ausgesehen hat:



... dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie es mir wohl ergangen sein mag, ;-).

Morgen. Neuer Tag. Neue Chance.

So long,
Corinna

07.01.10

Sher Ping Pancake


Zu einem meiner -- etwas verspätet gefassten -- Neujahrsvorsätze gehört es, mehr zu kochen.

Also, ich meine: nicht mehr nur ein paar Zutaten zu quälen, sondern so richtig zu kochen, so mit Küchenschürze, gefährlichen Messern, einer Prise von dem da und noch einer Handvoll das da und unter Einsatz von möglichst vielen Küchengeräten und Kochtöpfen und/oder Pfannen. Und auch gerne schon mal unter der Woche und nicht immer nur am Wochenende.

Heute gleich mal damit angefangen:





Sher Ping Pancake. Sie sagt, die Fülle geht auch mit gemischtem Faschierten, aber ich finde, gerade Faschiertes vom Schwein passt am besten zu Ingwer, Knoblauch, Weißkohl, Frühlingszwiebel und Koriander!

Dazu auch sehr lecker (und ein klasse Wintersalat):



Ich bin ja sonst kein Fan von ihm, aber jetzt muss ich echt mal sagen:

Good job, Jamie!

Jamies Amerika jetzt noch aus der Stadtbibliothek ausgeliehen, aber schon auf meiner Geburtstagswunschliste notiert!

So long,
Corinna

Avatar


Da in der Steiermark andere Altersfreigaben gelten, und manch ein Film, der in den anderen Bundesländern schon ab 12 freigegeben ist, hier erst ab 14 gesehen werden darf, überlegen die Mädchen nachmittags, wie sie sich wohl stylen müssen, um als 14-Jährige durchzugehen.

Mutze zieht ihre coolsten Klamotten an, lässt sich -- sehr widerwillig -- ein bisschen um die Augen herum schminken, und wählt dieses Mal die verhassten Teenie-Treter, denn: "Eine 14-Jährige würde ja wohl kaum in Wanderschuhen ins Kino gehen."

Dass die Mutze-Freundin ihre Jacke nicht mitgenommen hat und nur in Longsleeve und Jeansjacke loszieht, bemerke ich leider erst nach dem Kino -- da, als es schon angefangen hat zu schneien und mächtig kalt ist.

Eh klar, wer dann gefroren hat, aber ich hatte ja wenigstens noch einen dicken Pulli an, ;-).

Und so sitzen sie also kurze Zeit später im Kino und staunen über den wohl dümmsten Film seit der Erfindung des bewegten Bildes Avatar.

Fragt mich in der Pause ein Mann, ob mir der Film gefalle und ich antworte spontan: "Nein."

Ich meine, wie auch?

Ich habe noch nie so etwas dummes gesehen -- die haben aber auch wirklich jedes einzelne Klischee aus der Truhe gefischt, das sie finden konnten. Im Grunde eine Geschichte aus dem Wilden Westen mit viel Indianer-Mythos, nur dass es auf einem anderen Planeten spielt und die Indianer halt keine Indianer, sondern blaue Wesen mit Zebramuster, Pferdeaugen und ebensolcher Nase sind -- und am Ende gewinnen.

Trotz der militärischen Übermacht der Menschen und dank der Hilfe von Dino- und Flugsauriern.

Nun ja.

Allen anderen um mich herum gefiel der Film, Mutze wenigstens bis zur Pause, denn danach wurde es brutal (und auch da wurde wieder alles bedient, was Hollywood so zu bieten hat).

Das mit der Altersfreigabe, dachte ich hinterher, konnte nur ein Durchschnittswert sein: erster Teil des Filmes Altersfreigabe Fuzzi, zweiter Teil hätte 16 auch noch gereicht.

Überhaupt scheint mir, dass die Filme, die heute ab 12 freigegeben sind, früher erst ab 16 freigegeben waren.

Egal.

Den Mädchen hat's gefallen, für sie hat sich der Kinobesuch allemal gelohnt. Und jetzt gehen sie ja meistens eh schon viel lieber alleine ins Kino.

Gott sei Dank.

So long,
Corinna

06.01.10

Hoher Besuch...


So sieht es bei uns aus, wenn die Sternsinger zu Besuch kommen:



Ungefähr ein Kilo Spaghetti, einen riesen Topf Bolognese, eine große Schüssel Mousse au Chocalat und eine kleine Spende später hinterließen sie uns ihren Segenswunsch:



Schön war es, mal wieder eine Gruppe Sternsinger als Gäste begrüßen zu dürfen, und ganz besonders nett war sie dieses Jahr, die Mutze-Gruppe, die uns besuchte!

In diesem Sinne auch Euch allen ein gutes neues Jahr!

So long,
Corinna


05.01.10

Aber die Mädchen haben Recht!


Vielleicht erinnert Ihr Euch: Mutze fand diesen Sommer ihre Meinung, dass es nur zwei Sorten von Jungs gäbe -- Idioten und Vollidioten -- mehr als bestätigt.

Nun erzählte sie mir vom sonderbaren Verhalten der Jungen in ihrer Klasse den Klassenkolleginnen gegenüber, und ich meinte, dass die Jungs wahrscheinlich das gleiche über die Mädchen dächten, wie die Mädchen über die Jungen.

"Ja," antwortete Mutze trocken, "nur: die Mädchen haben Recht!"

...

...

Eh klar.

So long,
Corinna

04.01.10

Logik


Weil ich nun endgültig in dem Alter bin, in dem ich im Winter nicht mehr am Kopf frieren mag, nur weil Mützen uncool sind...



... habe ich jetzt eine, mit der ich (von weitem) aussehe, wie eine Jugendliche.



Was soll daran jetzt unlogisch sein?

;-)

So long,
Corinna

03.01.10

Januar...


... und noch doch gar nicht so schlecht...





Der Optimist in mir sagt, dass die Tage wieder länger werden!

Euch einen schönen Wochenanfang!

So long,
Corinna

01.01.10

Vorsätze


Mehrere gute Vorsätze für's neue Jahr gefasst, unter anderem den, Nähen zu lernen. Ich kann es nämlich so überhaupt nicht, aber es schaut immer nach sehr viel Spaß aus, wenn Mutze es tut.

Mich würde allein schon die Herstellung von Tischdecken und Kopfkissenbezügen -- knopflos, denn wir wollen es ja man nicht übertreiben -- schon mehr als glücklich machen.

Und so kann ich gut damit leben, dass der LV mir das Versprechen abnahm, niemals etwas für in zu nähen.

...

...

...

Weitere Vorsätze:

Sind vorhanden.

An mindestens einem Schreibwettbewerb teilnehmen. Endlich meinen Roman fertig schreiben (ein Vorsatz, den ich aus dem vergangenen Jahr mit hinüber gerettet habe). Noch mehr abnehmen. Den Freundes- und Bekanntenkreis weiter auf die wirklich wichtigen Leute reduzieren und mich von denen trennen, über die ich mich im letzten Jahr mehr geärgert als gefreut habe.

Ich bin noch unentschlossen, ob mich letzteres zu einem netteren oder zu einem weniger netten Menschen macht, bin aber zuversichtlich, dass es sich positiv auf's Gesamtbefinden auswirken wird.

So long,
Corinna


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